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8. Was ist Licht? Von Strahlen zu Maxwell

Strahlen und Amplituden #

Strahlenoptik ist sinnvoll, wenn Wellenlängen klein gegen die relevanten Öffnungen und Hindernisse sind. Das Brechungsgesetz ist

n1sin⁡θ1=n2sin⁡θ2.n_1\sin\theta_1=n_2\sin\theta_2.

Winkel werden gegen die Flächennormale gemessen. Bei Interferenz werden kohärente Amplituden vor dem Quadrieren addiert. Für gleich große Amplituden gilt

I∝2E02(1+cos⁡Δϕ).I\propto2E_0^2(1+\cos\Delta\phi).

Bei unabhängigen Quellen kann die Mittelung den Interferenzterm entfernen; dann addieren sich Intensitäten.

Die elektromagnetische Welle #

In ladungs- und stromfreiem Vakuum folgen aus Maxwell

∇2E−μ0ϵ0∂t2E=0,c=(μ0ϵ0)−1/2.\nabla^2\mathbf E-\mu_0\epsilon_0\partial_t^2\mathbf E=0,\qquad c=(\mu_0\epsilon_0)^{-1/2}.

c=299792458 m/s ist exakt definiert. Die Einzelwerte von μ₀ und ε₀ sind im heutigen SI keine exakt festgelegten Definitionskonstanten. Polarisation zeigt die transversale Struktur. Der Michelson–Morley-Versuch schränkte Äthermodelle ein; das klassisch erwartete führende Signal war zweiter Ordnung in v/c.

Quellen und weiterführende Literatur #

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